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Künstliche Optische Strahlung

Die Arbeitsschutzverordnung "Künstliche Optische Strahlung" (OStrV) verpflichtet den Arbeitgeber ab 27. Juli 2010, die Beschäftigten am Arbeitsplatz vor Gefahren durch optische Bestrahlung aus künstlichen Lichtquellen zu schützen. Das bezieht sich auf das gesamte optische Spektrum vom UV- bis weit in den IR-Bereich und betrifft Augen sowie Haut von Arbeitnehmern  ....... mehr zur OStrV

 Zu den künstlichen Lichtquellen zählen neben

  • Lasern Strahlungsemission in elektr. Gasentladung

    auch alle anderen Lichtquellen an Arbeitsplätzen, wie beispielsweise
     
  • Beleuchtungslampen (z.B. Halogenstrahler)
  • Projektionslampen
  • Leuchtdioden (bspw. Hochleistungs-LEDs)
  • Xenon-Bogenlampen (z.B. für IPL-Geräte bei kosmetischen Anwendungen)
  • Hochleistungs-Scheinwerfer (z.B. Halogen-Metalldampf-Lampen)
  • UV-Strahler (z.B. für Härtung, Belichtung, Entkeimung, Therapie)
  • IR-Strahler (z.B. für Überwachung, Trocknung, Wärmetherapie)
  • Spektrallampen für Sonderanwendungen (z.B. Hg, D2, Na, W)
  • ....... mehr

Es gehören auch Lichtemissionen dazu, die erst durch einen Bearbeitungsprozess als Sekundäreffekt entstehen, wie beispielsweise

  • Lichtbogen beim Elektro-Schweißen
  • Glühen oder Schmelzen von Metall 
  • Glasbearbeitung mit Brennern
  • ....... mehr

Strahlungsspektrum einer Lichtquelle

Der Arbeitgeber muss die Gefährdung bewerten, dokumentieren und dazu ggf. Messungen / Berechnungen durchführen, Mitarbeiter unterweisen und evtl. Schutzmaßnahmen treffen. Häufig wird der Arbeitgeber damit überfordert sein. Lediglich für Laser kann er sich i.A. auf Herstellerangaben zur Schutzklasse berufen. Bei anderen künstlichen optischen Strahlern gehört die Gefahrenklassifizierung noch nicht zum Standard. In diesen Fällen muss der Arbeitgeber die Beurteilung der Gefährdung eigenständig durchführen und die Einhaltung von Grenzwerten sicherstellen. Unterstützung findet er in den Technischen Regeln zur OStrV "TROS IOS" oder "TROS Laser". Der Arbeitgeber kann auch externen Sachverstand von einem Fachkundigen hinzuziehen.

Der Gutachter bietet als Fachkundiger für OStrV folgende Unterstützung:

IPL-Strahlung für Medizin und  kosmetische Anwendungen

  • Vorträge im Unternehmen zur neuen Arbeitsschutzverordnung OStrV
  • Durchführung von Risikoanalysen und Gefährdungs-Beurteilungen
  • Messungen und Berechnungen (falls erforderlich)
  • speziell UV-Sicherheit von Lampen und Anlagen
  • Auswahl von speziellen Schutzmaßnahmen
  • Dokumentation gem. OStrV (TROS IOS, TROS LASER)
  • Erstellung von Gutachten / Prüfbericht und Zertifikat
  • Unterweisung von Mitarbeitern

 

Aktualisiert am 05. August 2016